Die wichtige Bedeutung von "Vertrauen" muss wohl niemanden erklärt werden.
Eher sollte Menschen, wie ich es einer bin, erklärt werden, wie man Vertrauen lernt.
Und wie man Erlebtes nicht auf andere Menschen überträgt.
Unkonkret konkretisiert:
Es war einmal ein/e Blogeigentümer/In, die fand die erste zarte Liebe.
Alles war schön und rosa, bis nach und nach die Seifenblasen zerplatzten.
Gut, Alltag meistern, das ist für eine solide Zweisamkeit gar nicht schwer;
Wäre da nicht dieses Gift im Hirn des Anderen gewesen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser dachte man sich, kurzum:
Wohnung Tag ein Tag aus auf den Kopf gestellt auf der Suche nach
Beweisen, Indizen und verräterischen Sachen.
Die man auch fand.
Nach einigen Jahren (ein paar Jahren?) trennte man sich und erfuhr:
Die ganze Konstellation war eine einzige Seifenblase.
~Ende~
Ich könnte jetzt sagen:
So etwas prägt. Man muss Nachsicht mit mir haben. Ich kann nichts dafür.
Besserung sei gelobt vor der Erdenmutter!
Aber so einfach ist es nicht.
Was ist Vertrauen? Onkel Wiki sagt:
"Unter Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen. Ein wichtiges Merkmal ist dabei das Vorhandensein einer Handlungsalternative."
Also damit kann ich nichts anfangen um ehrlich zu sein. Das klingt nicht sehr
zwischenmenschlich.
"Vertrauen beschreibt auch die Erwartung an Bezugspersonen oder Organisationen, dass deren künftige Handlungen sich im Rahmen von gemeinsamen Werten oder moralischen Vorstellungen bewegen
werden."
Das schon eher, auch wenn sehr trocken ausgedrückt.
Und dennoch ist Vertrauen wohl definitionssache.
Vertrauen für mich, und das ganz
zwischenmenschlich:
Sich einer Person und deren Gefühle sicher sein können; die gereichte Hand, wenn man fällt
- die Geborgenheit und Zuversicht, selbst wenn drum herum die Welt untergeht.
Ich werde es mit all meiner inneren Kraft versuchen.